Die Minutenrepetition wurde durch zifferblattseitig sichtbare Hämmer und Tonfedern in den Vordergrund gerückt. Diese Anordnung ist eine der komplexesten Konstruktionen, die H. Moser & Cie. jemals entwickelt hat, und erforderte ein völliges Neudenken der Werkarchitektur. Das Material wird auf das absolute Minimum reduziert, um sowohl die flache Bauweise als auch den Tragekomfort zu bewahren und gleichzeitig einen ungehinderten Blick auf das vollständig skelettierte Uhrwerk zu gewährleisten.
Die Tonfedern, die herkömmlicherweise auf verschiedenen Ebenen angeordnet werden, sind hier auf einer einzigen Ebene integriert – eine wahre technische Meisterleistung, die höchster Präzision beim Formen, Ausrichten und Stimmen der Federn bedarf. Die Volumen werden akribisch neu kalibriert und jede Komponente hinsichtlich Leistung wie auch Sichtbarkeit optimiert.
Das ausgehöhlte Titangehäuse ist als Resonanzraum konzipiert, der jede Schwingung verstärkt und nachklingen lässt. Das Ergebnis ist ein ebenso präziser wie ausdrucksstarker Klang.